Paderborn, St. Vincenz-Krankenhaus (2005)

Im Verlauf umfangreicher Neu- und Umgestaltungen ehemals dunkler Eingangs- und Übergangsbereiche durch Breithaupt Architekten aus Salzkotten entstand 2005 eine hinterleuchtete gestaltete Glaswand in der neuen Wartezone zwischen Rezeption und Stationen des St. Vincenz-Krankenhauses.

 

Die künstliche Hinterleuchtung vermittelt dem Betrachter das Gefühl einer gläsernen Trennung zwischen Innenraum und Außenwelt. In Analogie zur neuen Außenfassade verstärken dunkelrote Rahmenprofile diese Illusion. Die gestalterische Ausformulierung von Begriffen wie Kardiologie, Herz und Barmherzigkeit und das Leitmotiv Vincenz von Pauls fassen Grundgedanken der Vincentinerinnen sowie der Medizin zusammen. Die mehrschichtige Glasmalerei befindet sich hauptsächlich im Scheibenzwischenraum der Isoliergläser. Durch die partielle Mattierung der vorderen Gläser entsteht zusammen mit dem milden Raumlicht eine zusätzliche Wahrnehmungsebene.