Mönninghausen, Kath. Pfarrkirche St. Vitus, 2020

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Im Dezember 2020 wurde nach dreijähriger Planungsphase durch Tebel Architekten und Ingenieure sowie umfassender Abstimmung mit dem Kirchenvorstand und der Kunstkommission des Erzbistums Paderborn eine gestaltete Glasschiebewand als beschränkter Zugang in der Kreuzkirche installiert. 

 

Unter Berücksichtigung des Durchlaufschutzes und größtmöglicher Transparenz bilden horizontale und vertikale Linien eine reduzierte Struktur. Bei genauer Betrachtung bringt sie Verse aus Psalm 121 zum Vorschein. Die silbrige, graugrüne, teils reliefartige Glasmalerei sucht die Nähe zur Farbigkeit des mittelalterlichen Ausmalungssystems im Vierungsgewölbe.

 

Die Pfarrkirche St. Vitus entstand in der Mitte des 13. Jahrhunderts als zentralistischer Gewölbebau. Einzigartig für Westfalen ist der Grundriss des griechischen Kreuzes.